Prinzipien des Ernennungskomitees

Der Aufsichtsratsvorsitzende ruft spätestens am 15. Oktober jedes Jahres die größten drei Aktionäre in Bezug auf Stimmrechte oder Eigentümer, die die drei größten Eigentümergruppen des Unternehmens vertreten, zusammen, von denen jeder das Recht hat, ein Mitglied des Nominierungskomitees zu ernennen. Sollten eine oder mehrere der drei größten Aktionäre oder Aktionärsgruppen auf ihr Recht verzichten, ein Mitglied des Nominierungskomitees zu ernennen, geht dieses Recht an den nächstgrößten Aktionär oder die nächstgrößte Aktionärsgruppe über, und das wird fortgesetzt, bis der zehntgrößte Aktionär oder die zehntgrößte Aktionärsgruppe und alle Aktionäre/Gruppen von Aktionären befragt wurden, die mehr als 5 Prozent der Unternehmensaktien besitzen. Wenn durch dieses Verfahren ein Nominierungskomitee von weniger als drei Mitgliedern zustande kommt, darf das Nominierungskomitee aus wenigstens zwei Personen bestehen. Zusätzlich wird der Aufsichtsratsvorsitzende in das Nominierungskomitee berufen.

Weder der CEO noch jeder andere Vertreter der Geschäftsleitung darf Mitglied des Nominierungskomitees sein. Der Aufsichtsratsvorsitzende ruft die erste Sitzung des Nominierungskomitees zusammen. Ein Vertreter der Aktionäre wird als Vorsitzender des Nominierungskomitees gewählt. Die Amtsperiode des Nominierungskomitees dauert an, bis ein neues Nominierungskomitee ernannt wird. Die Zusammensetzung des Nominierungskomitees muss spätestens sechs Monate vor jeder Jahreshauptversammlung bekanntgegeben werden.

Das Nominierungskomitee wird jährlich auf Grundlage der am 31. August bekannten Eigentumsverhältnisse des Unternehmens konstituiert. Wenn wesentliche Änderungen im Aktienbesitz des Unternehmens eintreten, nachdem das Nominierungskomitee ins Leben gerufen wurde, kann die Zusammensetzung des Nominierungskomitees geändert werden, entweder gemäß den oben genannten Prinzipien oder durch Aufnahme zusätzlicher Mitglieder entsprechend dem Vorschlag des Vorsitzenden des Nominierungskomitees. Eine solche Änderung muss unmittelbar bekanntgegeben werden.

Das Nominierungskomitee erarbeitet und präsentiert auf der Jahreshauptversammlung Vorschläge für die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden und anderer Mitglieder des Aufsichtsrats, für die dem Aufsichtsratsvorsitzenden und den anderen Mitgliedern zugeteilten Vergütungen sowie gegebenenfalls die Vergütung für Arbeit in Komitees, Wahl und Honorare für die Abschlussprüfer, die Prinzipien für die Zusammensetzung des Nominierungskomitees und die Wahl des Vorsitzenden der Jahreshauptversammlung.

Die Mitglieder des Nominierungskomitees erhalten keine Vergütung. Das Nominierungskomitee hat das Recht, nach Genehmigung des Aufsichtsratsvorsitzenden dem Unternehmen Kosten beispielsweise für Personalberater, Reisekosten oder andere Kosten in Rechnung zu stellen, die zur Erfüllung des Auftrags an das Nominierungskomitee erforderlich sind.

Es wird vorgeschlagen, die oben genannten Prinzipien für den Auftrag, die Ernennung und die Arbeit des Nominierungskomitees so lange jährlich anzuwenden, bis die Jahreshauptversammlung beschließt, sich zu ändern.

Die oben genannten Prinzipien wurden durch die Jahreshauptversammlung 2020 beschlossen.